Umfragen Österreich

Beiträge 21 - 30 von 41
  • RE: Stronach-Partei kandidiert

    Wolli, 04.07.2012 18:04, Antwort auf #20
    #21

    Faymann ist treichl in allen bereichen überlegen, die für einen politiker wichtig sind. Treichl ist als politiker völlig ungeeignet:

    Hier beisst sich die Katze in den Schwanz. Treichl ist nur deswegen ungeeignet, weil Staaten eben nicht wie Unternehmen gefuehrt werden. In einem Unternehmens-Staat, wo die Steuerzahler und nicht die Transferempfaenger die Regeln machen wuerden, waere Treichl ein guter Lenker.

    Ich weiss nicht, ob Stronach liefern kann. Aber grundsaetzlich halte ich einen guten Unternehmer dazu befaehigt, auch ein guter Politiker zu sein.

    Nach dem unsinn, den stronach in den letzten 20 jahren verzapft hat, nach dem, was er so daherquasselt, habe ich größte zweifel, dass er ein guter unternehmer ist. Vermutlich müsste man sich die geschichte von magna, die konzernstruktur näher anschauen. Ich habe den verdacht, dass stronach das glück hatte, fähige manager eingesetzt zu haben.

    Die Wahl der Schluesselpersonen ist allerdings extrem wichtig. Das kann alles Glueck gewesen sein, oder aber eben eine gute Menschenkenntnis, die ihn zu einem guten Unternehmer gemacht haben koennte.

    - flat tax; ist verantwortungslos, nützt einer kleinen gruppe von reichen, der staat aber verliert unsummen an steuergeldern und muss konsequenterweise vor allem zu einem kahlschlag bei den sozialleistungen ansetzen.

    Die Sozialleistungen muss jeder Staat kahlschlagen, der in den naechsten 20 Jahren nicht Griechenland in die Insolvenz folgen will.

    Welche Verteilungswirkung die Flattax konkret hat, haengt von 2 Parametern ab: Dem Freibetrag und dem Steuertarif. Ob 25% ohne Freibetrag und stark eingeschraenkten Werbungskosten oder 35% mit 10K Freibetrag wirklich weniger bringen wuerden als das jetzige System, wo selbst manche Arbeitnehmer schon einen Steuerberater brauchen?

  • RE: Stronach-Partei kandidiert

    sorros, 04.07.2012 18:38, Antwort auf #21
    #22

    Lieber Wolli,

    nein ein Staat ist kein Konzern.

    Es gibt Teile des öffentlichen Bereichs, die konzernähnlich sind. Das sind die Teile in denen der Staat wirtschaftliche Aufgaben erfüllt. Das sind in der Regel in D und Ö. bei den Kommunen angesiedelte Aufgaben. Deshalb gibt es auch den Begriff Konzern Stadt. Das ist aber tatsächlich nur richtig für die wirtschaftliche Aufgabenerfüllung von marktgängigen Leistungen (Energie, Wasser, Abfall, usw) Beim öffentlichwn Verkehr hört es schon auf. Wobei die Aufgabenerfüllung beim Verkehr auch durch privatwirtschaftliches Handeln kostengünstiger gestaltet werden kann.

    Aber hier beginnen schon die politischen Abwägungen. Wieviel, nicht am Markt zu refinanzierende Verkehrsdienstleistung, will ich realisieren? und dann gehte immer weiter in die steuerfinanzierte politische Abwägunsentscheidung. Dasselbe gilt für Kultur, Sport, etc.

    Beim Land werden schon kaum noch wirtschaftliche Aufgaben erfüllt. Beim Bund eigentlich so gut wie garkeine. Straßen, Sicherheit (Innen und Außen), Gesundheit, Soziales, Dienstleistungsqualität (schon bei der Passaustellung) usw. Alles politische Entscheidungen. Ordnungs- und Rechtsrahmen usf. Das kann man Alles nicht ausschließlich nach Effizienz entscheiden. Deshalb braucht der Staat Politiker für die politischen Vorgaben. Eigentlich bräuchte er dann gute Manager für die wirtschaftlichste Erfüllung der Aufgaben. Da haben wir verschiedene Probleme: Bezahlung, Image, Personalrecht, Haushaltsrecht, und vieles mehr.

    Also wir brauchen Politiker und Manger und die Manager sind für die Formulierung der politischen Rahmenbedingungen genauso wenig zu gebrauchen, wie die Politiker für die Zielerfüllung.

  • Kinder, schaut euch das an!

    Mühle zu, 05.07.2012 17:16, Antwort auf #22
    #23

    Das interview von frank stronach mit der zum teil ratlosen moderatorin lou lorenz-dittelbacher hat inzwischen kultcharakter.

    Ich denke, dass man so etwas auch in deutschland nicht jeden tag zu sehen bekommt (dauert nur etwas mehr als zehn minuten):

    http://tvthek.orf.at/programs/1211-ZIB-2/episodes/4274931-ZIB-2

  • RE: Kinder, schaut euch das an!

    gruener (Luddit), 05.07.2012 18:13, Antwort auf #23
    #24

    nun, bei einem interview, dass noch keine drei tage alt, kann man noch nicht wirklich von kultcharakter sprechen...

    bleiben neben einer morderatorin, die das gespräch nur stellenweise in den griff bekommt, vor allem luftblasen und pauschalisiierte floskeln, die der interviewte zum besten gibt. selten so viel hohles geschwätz gehört. da ist ja selbst strache sympathischer.

  • RE: Kinder, schaut euch das an!

    danielari, 05.07.2012 21:30, Antwort auf #24
    #25

    Haha...Das ist ja genial:)

  • RE: Umfragen Österreich

    Mühle zu, 06.07.2012 21:09, Antwort auf #6
    #26

    Sympathiewerte: Der Wiener bleibt der typische Raunzer

    06.07.2012 | 10:50 |   (DiePresse.com)

    Die Österreicher halten sich laut einer Umfrage grundsätzlich für freundlich, fleißig und gesellig. Die Sympathiewerte der Wiener sind hingegen im Keller.

    Ausländerfeindlich, korrupt, schwer zufrieden zu stellen und unfreundlich  - so werden die Wiener vom Rest der österreichischen Bevölkerung gesehen. Als die typischen Raunzer eben. Geht es nach einer Umfrage der Market-Instituts, dann sind die Sympathiewerte der Bundeshauptstädter bei den übrigen Österreichern im Keller. Die einzigen positiven Eigenschaft: Die Wiener gelten als modern und erfolgreich. Für die Studie wurden 502 Österreicher, repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren, online befragt. 

    Jeweils jeder zweite Befragte ist der Meinung, dass Ausländerfeindlichkeit und Unfreundlichkeit besonders auf Wiener zutreffen. 43 Prozent gaben an, dass die Wiener korrupt seien. Vermisst werden Traditionsbewusstsein, Familienorientierung und Bescheidenheit. Diese Eigenschaften werden allen anderen Bewohnern Österreichs mindestens doppelt so häufig zugestanden wie den Wienern. Hier liegen die Bundeshauptstädter weit abgeschlagen am letzten Platz.

    Auf den Spitzenplätzen der anderen Länder tauchen ausschließlich positiv besetzte Eigenschaften auf. Bewohner von Niederösterreich, Burgenland, Steiermark, Oberösterreich und Salzburg werden hauptsächlich als freundlich erlebt, wobei die Steirer mit 60 Prozent die meiste Zustimmung erhielten.

    Steirer am beliebtesten

    Bei den Kärntnern, Tirolern und Vorarlbergern liegt Traditionsbewusstsein im Ranking ganz vorne. Sympathiekaiser sind die Steirer (50 Prozent), gefolgt von Oberösterreichern (41 Prozent) und Kärntnern (38 Prozent). Am gläubigsten werden die Tiroler (61 Prozent) und Vorarlberger (41 Prozent) eingeschätzt. Wiener erhalten dieses Attribut mit neun Prozent am seltensten. Besonders viel Familiensinn wird Niederösterreichern, Burgenländern und Kärntnern zuerkannt.

    Die Deutschen entsprechen dem Klischee

    72 Prozent der Befragten halten die Österreicher generell für freundlich. Fleißig (66 Prozent) und gesellig (65 Prozent) sind die weiteren Spitzenreiter, gefolgt von gemütlich, höflich und sympathisch mit je 63 Prozent Nennung. Die Franzosen erhielten ganz vorne das Attribut patriotisch (55 Prozent) vor modern (36 Prozent) und kreativ (34 Prozent). Familienorientiert billigen 61 Prozent den Italienern zu, zudem gelten sie als korrupt (57 Prozent) und gesellig (49 Prozent).

    Ganz vorne in puncto Korruption liegen die Russen mit 70 Prozent Zustimmung, dazu werden sie als brutal (68 Prozent) gesehen. Besser das Bild von den Skandinaviern: Knapp die Hälfte nennt fleißig, an die 40 Prozent höflich, sympathisch und tolerant, wenn es um die Nordländer geht. Dem Klischee entsprechend fiel die Bewertung für die Deutschen aus: pflichtbewusst (66 Prozent), pünktlich (65 Prozent) und fleißig (59 Prozent).

  • RE: Umfragen Österreich

    Mühle zu, 07.07.2012 19:41, Antwort auf #6
    #27

    gallup, tageszeitung österreich vom 8.7.:

    spö 28

    fpö 23

    övp 22

    grü 12

    piraten 5

    stronach 4

    bzö 3

  • RE: Umfragen Österreich

    Mühle zu, 13.07.2012 18:22, Antwort auf #27
    #28

    Nach einem kurzen Aufwärtstrend sinkt das Vertrauen der Bevölkerung in die Regierung wieder. Im aktuellen APA/OGM-Vertrauensindex liegen sowohl SP-Bundeskanzler Werner Faymann als auch sein VP-Vizekanzler Michael Spindelegger unter der letzten Auswertung vom Mai.

    </a>

    Befragt wurden am 9. Juli 500 Österreicher, ob sie die prominentesten Bundespolitiker vertrauenswürdig finden. Der Index bildet ein Saldo aus "Vertrauen" und "kein Vertrauen" (Schwankungsbreite 4,5 Prozent).

    Faymann kommt aktuell auf einen Wert von 2 (-2), Spindelegger auf 5 (-4). "Im Mai war die Stimmung besser durch das Transparenzpaket und die vermeintliche Kürzung der Parteienförderung. Aber das ebbte ab", sagte OGM-Chef Wolfgang Bachmayer. Der Korruptions-Untersuchungsausschuss, der Proporz bei Postenbesetzungen sowie die stärker spürende Euro-Krise und der Beschluss des Euro-Rettungsfonds ESM hätten nun zum Verschlechterungstrend geführt.

    Darabos Letzter unter den Ministern

    Auch in der Ministerriege ist wenig Aufwind zu verspüren. Noch im Plus rangieren Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner mit einem Wert von 9 (-1), Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle bei 6 (-5) und Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei 2 (-2).

    Weiter ins Minus abgerutscht sind Innenministerin Johanna Mikl-Leitner mit einem Wert von -11 (-1), Justizministerin Beatrix Karl mit -8 (-3), Finanzministerin Maria Fekter mit -22 (-3). Auch Sozialminister Rudolf Hundstorfer verlor 5 Punkte und landete mit einem Wert von -2 im Minus.

    Bildungsministerin Claudia Schmied liegt bei -10 Punkten (+1), Gesundheitsminister Alois Stöger (S) bei -1 (+2), Infrastrukturministerin Doris Bures bei -3 (+2) und Agrarminister Nikolaus Berlakovich bei -7 (+3). Verteidigungsminister Norbert Darabos rangiert bei -34 (+3).

    Fischer auf Platz eins, Graf Schlusslicht

    Insgesamt haben überhaupt nur sieben Politiker einen positiven Vertrauenssaldo erzielt. An der Spitze der Rangliste liegt weiterhin Bundespräsident Heinz Fischer mit einem Wert von 51 (-3). Auch das Schlusslicht bleibt unverändert: Der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf (FPÖ) sinkt um zehn auf -62. Laut Bachmayer sind dafür vor allem die Berichte über die Gertrud Meschar-Privatstiftung ausschlaggebend.

    FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kommt auf einen Wert von -38 (-1). BZÖ-Obmann Josef Bucher liegt bei -24 (+3). Die Grünen-Bundessprecherin Eva Glawischnig rutscht mit einem Wert von -5 (-6) ins Minus. Bachmayer begründet das vor allem mit der Zustimmung der Grünen zum ESM sowie der zunehmenden Diskussion von Rot-Grün.

    (APA)

  • RE: Kinder, schaut euch das an!

    carokann, 14.07.2012 12:19, Antwort auf #24
    #29

    Die FPÖ braucht dringend eine Merkel. Ja, ihr lest richtig! Was die FPÖ an Rückständigkeit bietet zeigt:

    http://derstandard.at/1342139052002/Amstettner-Frauenhaus-als-Zielscheibe-fuer-d ie-FPOe

    Amstetten - Mit 16.000 Euro subventioniert die Stadt Amstetten das örtliche Frauenhaus und die Frauenberatung. Eine Summe, die den Freiheitlichen viel zu hoch ist. "Die Amstettner FP hat beschlossen, diesen Unfug abzulehnen", schreibt Stadträtin Brigitte Kashofer im aktuellen "Freiheitlichen Gemeindekurier". Seit Jahrtausenden, meint Kashofer, hätten Frauen "Haus und Garten bewirtschaftet, zum Lebensunterhalt beigetragen und Kinder großgezogen". Doch nun müsse "der frischgebackene Vater der jungen Mutti im 'Papamonat' beim Stillen und Wickeln des Säuglings behilflich sein", dazu kämen Ungeheuerlichkeiten wie Frauenquoten und "staatlich subventionierte Frauenförderprogramme".

    ...

    Frauenhäuser seien "an der nachhaltigen Zerstörung von Ehen und Partnerschaften maßgeblich beteiligt". Die Stadt möge das Geld in eine Eltern- und Familienberatung investieren, in denen Väter und Mütter sitzen sollten - "und nicht willfährige, ahnungslose oder gar parteipolitisch motivierte Soziologie- und Psychologiestudenten".

    Es kommt noch besser!

    Umtriebige Posterin

    Es ist nicht das erste Mal, dass die blaue Stadträtin für medialen Wirbel rund um die Mostviertler Kleinstadt sorgt. Als im vergangenen Frühjahr ruchbar wurde, dass Adolf Hitler nach wie vor Amstettner Ehrenbürger ist, stimmte sie mit ihren Fraktionskollegen gegen deren Aberkennung, die ihrer Rechtsansicht nach nicht notwendig war. Auch in diversen Internetforen ist Kashofer ziemlich umtriebig: So postete sie auf www.unzensuriert.at, der Website des Dritten Nationalratspräsidenten Martin Graf: "Gender Mainstreaming verfolgt die Absicht, die Geburtenrate (...) der deutschen Bevölkerung zu senken. (...) Es ist also nichts anderes als die Fortsetzung des Zweiten Weltkriegs mit effektiveren Waffen.

  • RE: Umfragen Österreich

    Mühle zu, 14.07.2012 20:28, Antwort auf #28
    #30

    Eine oekonsult-umfrage für die bezirksblätter bringt einige ganz interessante ergebnisse:

    1) Welche partei schneidet in bezug auf die regierungsarbeit mit "sehr gut" ab (es konnten mehrere parteien mit "sehr gut" bewertet werden):

    spö 33,2

    övp 30,7

    fpö 9,3

    bzö 12,6

    grüne 20,1

    2) Welcher partei trauen sie zu, für österreich die richtigen entscheidungen zu treffen?

    spö 28,4

    övp 25,4

    fpö 18,7

    bzö 6,3

    grüne 12,3

    3) Welcher gruppierung trauen sie 2013 zu, den einzug ins parlament zu schaffen?

    piraten 31,5

    stronach 21,1

    linke protestpartei 15,9

    liberale wirtschaftspartei 24,1

    4) Wünschen sie sich eine neue partei im parlament?

    ja, sicher 34,6

    eher ja 44,6

    eher nein 10,8

    nein 10

    5) Entwickelt sich österreich ihrer meinung nach in die richtige richtung?

    ja, sicher 25,2

    eher ja 35,4

    eher nein 23,7

    nein 15,7

    6) Hat der untersuchungsausschuss zu mehr sauberkeit in der politik beigetragen?

    ja, sicher 27,2

    eher ja 45,1

    eher nein 15,9

    nein 11,7

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