Klima

Beiträge 381 - 390 von 502
  • RE: Klima-Plattitüden

    FreundvonLI, 09.10.2019 12:17, Antwort auf #380

    Wir waren halt in der Vergangenheit produktiver als die Schlitzaugen, freu dich doch darüber.

  • RE: Klima - neueste Technologie der Atomkraftwerke

    drui (MdPB), 09.10.2019 13:49, Antwort auf #373

    ein beispiel:

    seit jahren wird der hohe konsum von fleisch kritisiert. ob nun zu recht oder zu unrecht, grün erzählt uns beinahe täglich, dass dieser konsum erheblich runtergefahren werden muss - u.a. aus klimaschutzgründen. während man uns zu vegetariern umerziehen will, hat sich in china der pro kopf konsum von schweinefleisch seit 1990 etwa verdoppelt, so dass mittlerweile knapp 50 %  des weltweiten konsums in china anfallen .... tendenz steigend.

    Das ist ein gutes Beispiel, wie unsere westlichen Konsumgewohnheiten auf die ganze Welt ausstrahlen. Der Fleisch- und Milchkonsum wächst nicht nur in China massiv, auch in Japan, obwohl in diesen Ländern die Mehrheit der Menschen Milch und Fleisch genetisch viel schlechter verdauen können als wir, es ihrer Gesundheit schadet und in Japan z.B. dazu führt, dass die Lebenserwartung dort nicht mehr steigt bzw. bald sinkt. Ich bezweifle aber stark, dass China die Hälfte des weltweiten Konsums ausmacht, hast Du da Zahlen?

    Nach dieser Grafik (mit eher älteren Daten) konsumiert China nur etwas mehr als die Hälfte von Europa (Deutschland steht bei ca. 90kg) oder Amerika:

    https://www.bbc.com/news/health-47057341

    In China hängen die Essensgewohnheiten stark von Status ab, wer sich Fleisch leisten kann, gilt als erfolgreich. Bei Geschäftsessen wird am runden sich drehenden Tisch nur das Beste aufgetischt, Reis gibt es da teilweise nur, wenn ausländische Gäste da sind, weil die das von China erwarten. Wenn sich das Veggie-Essen aber bei westlichen Eliten durchsetzt, dürfte das verzögert auch auf östliche Kulturen abstrahlen.

    Ich frage mich aber: Warum bringst Du gerade ein Beispiel in der Klimafrage, bei dem wir absolut wenig beeinflussen können? Soll man einer Milliarde Chinesen das Fleischessen verbieten? Wo (z.B.) die Substituierung eines Kohlekraftwerkes oder die Besteuerung von Flugbenzin und Kerosin so viel einfacher und effizienter wäre?

  • Fleischlos

    Wanli, 09.10.2019 20:12, Antwort auf #382

    Was den Fleischkonsum angeht, kann man vielleicht auch etwas optimistischer sein. Momentan kommen ja laufend pflanzenbasierte Produkte auf den Markt, die von echtem Fleisch kaum noch zu unterscheiden sind. Hab selber schon den "Beyond-Meat"-Burger (gibt's bei LIDL und in einigen Restaurants) probiert und den deutschen "Peace Burger" (zum Beispiel bei REWE erhältlich) - die sollten für Fleischfreunde eine deutlich attraktivere Alternative sein als die herkömmlichen vegetarischen Bratlinge; kann nur empfehlen, es mal selbst auszuprobieren.

    Mittlerweile serviert Burger King in den USA den "Impossible Burger", McDonalds offeriert in Kanada den "Beyond Burger", KFC beliefert ausgewählte Teststandorte mit "Beyond Chicken", das sich angeblich sehr gut verkauft.

    Und zumindest einer Umfrage zufolge sind gerade Chinesen und Inder in großer Mehrheit (über 90%) bereit, solchem Fleischersatz eine Chance zu geben.

    Consumers in China and India are substantially more open-minded about clean meat than consumers in the US — and even in the US, many meat-eating consumers are intrigued by the idea.

    https://www.vox.com/future-perfect/2019/3/5/18250033/vegan-vegetarian-clean-meat -cultured-plant-based

    Entsprechend hat China schon vor zwei Jahren einen dreihundert Millionen Dollar schweren Deal unterzeichnet, der Kunstfleisch ins Reich der Mitte bringen soll.

    China has signed a trade agreement with Israel worth $300 million that will see the country import lab-grown meats produced by three companies: SuperMeat, Future Meat Technologies, and Meat the Future. This move is part of China’s ongoing effort to address its most pressing environmental problems.

    https://futurism.com/china-signed-a-300-million-lab-grown-meat-deal-with-israel

  • RE: Fleischlos

    Laie, 09.10.2019 21:56, Antwort auf #383

    Laborfleisch wäre somit dann auch "fleischlos"..:)

    Vermutlich wird man dieses "Fleisch" zuerst in Fertiggerichten finden, da es bald billiger erzeugt werden kann.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-ebnen-Laborfleisch-den-Weg-article20727062.ht ml

  • RE: Fleischlos

    gruener (Luddit), 10.10.2019 03:47, Antwort auf #384

    Laborfleisch wäre somit dann auch "fleischlos"..:)

    Vermutlich wird man dieses "Fleisch" zuerst in Fertiggerichten finden, da es bald billiger erzeugt werden kann.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-ebnen-Laborfleisch-den-Weg-article20727062.ht ml

    mensch, laie!

    setz doch den grünen hier nicht noch irgendwelche flöhe ins ohr. am ende glauben die das sogar, und in kürze liest du in einer presseerklärung der grünen u.a. folgendes:

    Hersteller verweisen auf das Tierwohl und die Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgas-Emissionen, die bei der Aufzucht von Nutztieren in großem Umfang anfallen.

    *****

    so nebenbei und nicht an den laien gerichtet:

    wenn ich vegetarisch essen möchte, esse ich bewusst vegetarisch. und ausgesprochen gerne. dann verzerre ich aber mit sicherheit keine produkte, die aussehen wie fleisch und vermeintlich schmecken wie fleisch.

    die vegetarische küche unterscheidet sich gravierend von der sogenannten "fleischküche".  und das ist auch gut so.

    daher boshaft gefragt: was soll denn dieser scheiß? wer soll denn damit verarscht werden? - um nicht zu sagen: steckt euch den veggie-burger in eben selbigen! andererseits: sofern nicht selbst aus exzellenten zutaten zubereitet, sind burger eh für selbigen und eine enorme zumutung für jeden vernünftig ausgebildeten geschmacksnerv. was wiederum viel aussagt über die begeisterten fans von veggie-burgern. (und erbsen-protein)

    das nennt sich dann u.a. auch noch "peace-burger". ja, geht's noch irgendwie? - ich befürchte: ja! denn der grünen selbstkasteiung hat bislang noch niemand ernsthaft gewagt, entsprechende grenzen aufzuzeigen. - und nach dem kommenden freitag dürfte das aufzeigen von grenzen vermutlich noch schwieriger werden... angesichts einer - zu vermutenden - weiteren nordischen fehlentscheidung.

  • RE: Fleischlos

    Eckhart, 10.10.2019 13:11, Antwort auf #385

    Laborfleisch wäre somit dann auch "fleischlos"..:)

    Vermutlich wird man dieses "Fleisch" zuerst in Fertiggerichten finden, da es bald billiger erzeugt werden kann.

    https://www.n-tv.de/wirtschaft/USA-ebnen-Laborfleisch-den-Weg-article20727062.ht ml

    mensch, laie!

    setz doch den grünen hier nicht noch irgendwelche flöhe ins ohr. am ende glauben die das sogar, und in kürze liest du in einer presseerklärung der grünen u.a. folgendes:

    Hersteller verweisen auf das Tierwohl und die Vermeidung klimaschädlicher Treibhausgas-Emissionen, die bei der Aufzucht von Nutztieren in großem Umfang anfallen.

    *****

    so nebenbei und nicht an den laien gerichtet:

    wenn ich vegetarisch essen möchte, esse ich bewusst vegetarisch. und ausgesprochen gerne. dann verzerre ich aber mit sicherheit keine produkte, die aussehen wie fleisch und vermeintlich schmecken wie fleisch.

    die vegetarische küche unterscheidet sich gravierend von der sogenannten "fleischküche".  und das ist auch gut so.

    daher boshaft gefragt: was soll denn dieser scheiß? wer soll denn damit verarscht werden? - um nicht zu sagen: steckt euch den veggie-burger in eben selbigen! andererseits: sofern nicht selbst aus exzellenten zutaten zubereitet, sind burger eh für selbigen und eine enorme zumutung für jeden vernünftig ausgebildeten geschmacksnerv. was wiederum viel aussagt über die begeisterten fans von veggie-burgern. (und erbsen-protein)

    das nennt sich dann u.a. auch noch "peace-burger". ja, geht's noch irgendwie? - ich befürchte: ja! denn der grünen selbstkasteiung hat bislang noch niemand ernsthaft gewagt, entsprechende grenzen aufzuzeigen. - und nach dem kommenden freitag dürfte das aufzeigen von grenzen vermutlich noch schwieriger werden... angesichts einer - zu vermutenden - weiteren nordischen fehlentscheidung.

    Ich bin seit gut 30 Jahren Vegetarier und seit 5 Jahren vegan.
    Habe trotz etwas Leibesfülle, weils mir halt so gut schmeckt. ;-) Und immer hervorragende Blutwerte und Lob vom Arzt.

    Zu den Fleischimitaten: Die werden sicher nicht für Vegetarier und Veganer geacht, sondern für Leute, die normalerweise Fleisch essen und sich "mal" oder "immer mal wieder" was fleischfreies gönnen, aber auf den Geschmack nicht verzichten wollen. Ist also eher eine Marketingsache.
    Als langjähriger Vegetarier brauche ich nicht mit Fleischimitaten gelockt werden. Selber frisch kochen ist eh am besten.
    Allerdings machen sich viele selbst was vor, in Bezug auf Chemiepampe.
    Bitte einfach mal die Zutatenliste einer typischen deutschen Qualitätswurst der deutschen FWurst- und Fleischindustrie vergleichen mit der Zutatenliste der veganen Würstchen. Einfach mal lesen und in sich gehen.

  • RE: Klima

    Laie, 10.10.2019 16:13, Antwort auf #1

    Warum kommen dt. Politiker nicht auf solche Ideen?

    Norwegen verbietet alle Palmöl-Biokraftstoffe zum Schutz des Regenwaldes.

    http://unsere-natur.net/norwegen-verbietet-alle-palmoel-biokraftstoffe-zum-schut z-des-regenwaldes

  • Prinzipienlos

    Wanli, 10.10.2019 17:05, Antwort auf #387

    daher boshaft gefragt: was soll denn dieser scheiß? wer soll denn damit verarscht werden? - um nicht zu sagen: steckt euch den veggie-burger in eben selbigen! andererseits: sofern nicht selbst aus exzellenten zutaten zubereitet, sind burger eh für selbigen und eine enorme zumutung für jeden vernünftig ausgebildeten geschmacksnerv. was wiederum viel aussagt über die begeisterten fans von veggie-burgern. (und erbsen-protein)

    Ich finde es großartig, wie Du einerseits immer Freiheit anmahnst und Dich sofort gegängelt fühlst, gleichzeitig aber nur Verachtung übrig hast für Leute, die nicht so speisen wie Du.

    Schau Dir an, wie viele Menschen täglich bei McDonalds futtern; gut gemachte vegetarische Burger wären möglicherweise ein probates Mittel, denen das gleiche von ihnen ja offenbar geschätzte Geschmackserlebnis zu bieten bei einem Bruchteil des Ressourcenverbrauchs.

    Norwegen verbietet alle Palmöl-Biokraftstoffe zum Schutz des Regenwaldes.

    Dass die skandinavischen Länder uns im Umweltschutz voraus sind, ist ja jetzt keine so große Neuigkeit. Die trauen sich tatsächlich Weichenstellungen, von denen wir hier nur träumen können. Ich bin ebenso neidisch wie Du.

    Norwegen will von 2025 an keine Neuwagen mehr mit fossilen Brennstoffen zulassen.

    https://www.spiegel.de/auto/aktuell/schweden-diesel-und-benziner-duerfen-ab-2030 -nicht-mehr-verkauft-werden-a-1249292.html

  • RE: Prinzipienlos

    drui (MdPB), 10.10.2019 17:35, Antwort auf #388

    Komplexes Thema. Ich habe früher auch öfters Quorn gegessen, sehe "artificial food" aber zunehmend kritisch was die Gesundheit angeht, das muss jeder für sich selbst beurteilen. Guter Artikel dazu:

    https://www.theguardian.com/food/2019/jan/27/the-trouble-with-fake-meat-beetroot -burgers-food-substitutes

    Ich mag übrigens auch kein alkoholfreies Bier, sehe aber durchaus einen Nutzen in dessen Erfindung und Aufstieg.

  • RE: Prinzipienlos

    FreundvonLI, 10.10.2019 18:17, Antwort auf #389

    Die Burger von Beyond Meat sind tatsächlich lecker, man wird davon aber weniger satt als von echtem Fleisch und über die Ökobilanz dieser Chemieprodukte sollten wir im Interesse der linksgrünen Umwelt"schützer" besser nicht sprechen.

Beiträge 381 - 390 von 502
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